Federgabel

Bei den Federgabeln haben sich ob ihrer einfachen Bauweise momentan die Teleskopgabeln etabliert, die eine lineare Ausweichbewegung des Vorderrades bewirken und dabei knapp 20 % nach hinten, also weg vom Hindernis ausweichen können.

Ein guter Kompromiss, der wohl auch den Erfolg dieser Gabeln begründete. Um ihre Nachteile, das ungleichmäßige Einfedern der einzelnen Gabelbeine, sowie das leichte Verdrehen der Beine gegeneinander zu vermeiden, versucht man sich mit Zentralfederungen im Gabelschaft und mit Gabelschwingen. Die Zentralfederung ist nicht nur elegant, sie verdickt sozusagen automatisch das am höchsten belaste Rohr des Fahrrades, das Gabelschaftrohr. Ein echter Sicherheitsaspekt. Hinsichtlich der Einfederungsrichtung etwas ungünstiger als die Teleskopgabel (die Gabelbeine stehen etwas schräger als das Gabelschaftrohr), stellt diese Federungsart hohe Fertigungsansprüche (Dichtung, Übertragung des Lenk-Drehmomentes).

Gabelschwingen führen einen Einfederungsweg aus, der ein Kreisbogen um das Drehgelenk beschreibt. Liegt das Drehgelenk weiter oben, hinter der Vorderradnabe, so verläuft diese Ausweichsbewegung jedoch leicht gegen das Hindernis, was nicht ganz so günstig ist. Optimale Einfederungswegen dagegen besitzen Schwingengabeln, die entweder (Cannondale "Studie: 2000)") ein vor die Vorderradnabe verlegtes Drehgelenk besitzen oder das Gelenk hinter der Vorderradnabe tief absenken. Schier katastrophal hingegen sind die Federwege, die Pedalgabeln beschreiben. Sie weichen zwar optimal dem Hindernis aus, stellen aber das Fahrrad regelrecht auf, wenn die Gabel nach hinten, ausfedert.

 

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